Organisation

Die Feuerwehr ist eine Hilfsorganisation, deren Aufgabe es ist, bei Unfällen, Überschwemmungen, Feuersbrünsten und ähnlichen Ereignissen Hilfe zu leisten, d.h., Menschen, Tiere und Sachwerte zu retten, zu schützen und zu bergen.

Da sich in den letzten Jahrzehnten die Zahl der Brände stark zurückentwickelt hat, übernimmt die Feuerwehr zunehmend Aufgaben, die über die traditionelle Brandbekämpfung hinausgehen. Die Art der neu übernommenen Aufgaben und die Strukturen der Feuerwehren sind regional sehr unterschiedlich.

 

Organisationsformen

 

Eine Feuerwehr kann sein:
- eine Einrichtung der Kommune (Körperschaft des öffentlichen Rechtes)
- eine betriebliche Einrichtung (Werk- und Betriebsfeuerwehr)
- ein privates Unternehmen, das im Auftrag der Kommune oder des Betriebes die Aufgaben einer Feuerwehr wahrnimmt (beispielsweise Falck in Dänemark)
- eine Truppengattung des Militärs

 

Abhängig von der Bevölkerungsstruktur und -dichte sind auch die Strukturen der Feuerwehrorganisationen. Sind es z.B. in Deutschland, in Österreich oder in Südtirol die freiwilligen Feuerwehren, die den flächenmäßig größten Teil des Brandschutzes abdecken, haben andere Länder auf Stützpunktfeuerwehren mit hauptamtlichem Personal gesetzt. Die Schweiz kennt in vielen Gemeinden die allgemeine Feuerwehrpflicht für Männer und Frauen. In den meisten Ländern existiert auch ein Brand- und/oder Katastrophenschutz durch militärische Strukturen. Natürlich gibt es auch Länder, in denen mehrere dieser Strukturen vermischt oder parallel existieren.

 

In Deutschland sind die Freiwilligen Feuerwehren in drei bzw. vier Gruppen unterteilt:

Zum einen ist da die Schwerpunktfeuerwehr mit mind. 41 aktiven Mitgliedern. Eine Stützpunktfeuerwehr mit mind. 31 aktiven Mitgliedern und eine Ortsfeuerwehr mit Grundausstattung mit mind. 21 Aktiven bzw. 22 Aktiven (d.h. 21 Mitglieder plus ein Gruppenführer bei besonderer örtlicher Erfordernis).


Die Führung der einzelnen Feuerwehrgruppen sind auch durch ihre Dienstgrade gekennzeichnet. So hat der OBM einer Schwerpunktfeuerwehr den Hauptbrandmeisterdienstgrad und sein Stellvertreter den Dienstgrad Oberbrandmeister. Weiter absteigend nach Form der Wehr. Die Führung der Kommune übernimmt der Stadt- bzw. Gemeindebrandmeister.

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